Erste Woche: Von Cádiz (E) bis Susa (I)


Die Fahrt zur Europäischen H.O.G. Rally in Kroatien ist ziemlich straff in neun Tagesetappen und ohne Pausentag geplant. Eine lockerere Anreise wäre nur mit einer um eine ganze Woche früheren Schiffspassage möglich gewesen. Deshalb hält sich das touristische Programm vorerst in Grenzen.

Nach dem Ausschiffen im Hafen von Cádiz überqueren wir den Puente de la Constitución…
















… und ziehen nordwärts am schmucken Städtchen La Olvera vorbei.

Wir passieren Granada mit Sicht auf die noch schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada…



… und fahren bis nach Guadix, einer Stadt in der fruchtbaren Hochebene am Ufer des Rio Guadix mit einer malerischen Altstadt…





…und vor allem seinem Höhlenviertel, wo sich rund 2000 ins weiche Kalktuff- und Lössgestein eingegrabene Wohnhöhlen befinden, welche nach wie vor bewohnt sind und trotz extremer Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter ganzjährig ein Wohnklima von rund 20 Grad bieten.
















Dank dessen, dass in Spanien die Autobahngebühren 2021 bis auf wenige Ausnahmen abgeschafft wurden, kommen auch wir als überzeugte Maut-Verweigerer zügig vorwärts und erreichen am Ende des zweiten Fahrtages bereits Javea, wo derzeit alles grünt und blüht.















Klar dass wir zum Nachtessen einmal mehr das Restaurant Chalet Suizo aufsuchen, welches von den Schweizern Natascha und Hansjörg „Häse“ Grossenbacher geführt wird. Wir lernten sie vor 13 Jahren als Dauercamper auf dem damals von uns geführten Campingplatz Rausenbach am Greifensee kennen



Und wir lassen uns von Meisterkoch „Häse“ verwöhnen mit Leberli an Rotwein-Sauce und Lammrückenfilet „provençale“. Lecker!

 
Der dritte. Tag führt uns nach Tarragona, wo wir in Strandnähe …




















… im sehr preiswerten Hostal El Callejon“ übernachten und für unser Frühstück einen Tisch neben unserer Harley benützen können.














Dann geht‘s weiter nordwärts über die Grenze nach Frankreich. Von nun an ist Schluss mit Autobahn. Dennoch sind wir pünktlich zur vereinbarten Zeit in Salses-le-Château, wo wir uns mit Judith und Heinz, einem Paar mit einem Häuschen auf La Palma und derzeit auf Urlaub in Südfrankreich, zu einem Bierchen treffen…



… bevor wir in Béziers zum Übernachten eintreffen.



Der fünfte Tag, der uns von den Lagunen des Rôhne-Deltas…

…ins Alpenvorland nach Manosque führt,…



… ist fahrtechnisch einer zum Vergessen. Im Gebiet zwischen Arles und Aix-en-Provence sind die zum Teil völlig fehl geplanten Strassen derart hoffnungslos überlastet,  dass wir wegen eines idiotischen Lichtsignals, einer nur einspurig befahrbaren Baustelle und der Vollsperrung einer Umfahrungsstrasse wegen eines Selbstunfalls rund eineinhalb Stunden in Staus stehen.

Das Nachtessen im Pub “Le Bureau” mit Töff-Oldie als Deko entschädigt für den Ärger.



Ganz anders am heutigen, sechsten Tag, der uns von Manosque über Sisteron…



… durch die Täler nach Briançon und dann über den auf einer 1850 Meter hoch auf einem Pass gelegenen Wintersportort Montgenèvre nach Italien führt. 





Mit Glück erreichen wir ohne Regen unseren oberhalb von Susa gelegenen Übernachtungsort Giaglione.






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